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Hochzeitsbräuche

Sie machen meist eine Hochzeit zu dem was es ist: Eine wunderschöne Zeremonie, die den Bund des Lebens schließt.

Der Junggesellenabschied
Wenige Tage vor der Hochzeit feiert der Bräutigam mit seinen männlichen Freunden einen ausgelassenen Abschied vom Junggesellendasein. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Im Zuge der Emanzipation zieht heute auch oft die Braut mit ihren Freundinnen los.

Der Polterabend
Der Polterabend ist ein sehr alter Brauch, der vermutlich noch aus vorchristlichen Zeiten stammt. Durch das Zerschlagen von Steingut und Porzellan sollen böse Geister vertrieben werden. Keinesfalls darf Glas zerschlagen werden, da es als Unglückssymbol gilt. Die Scherben müssen vom künftigen Brautpaar gemeinsam zusammengekehrt werden. Traditionell fand der Polterabend am Tag vor der Trauung statt. Heute ist es jedoch vielerorts üblich, eine Polterhochzeit zu feiern, d.h. es wird auf der Hochzeitsfeier nach der Trauung gepoltert.

Die Hochzeitstauben
tauben.jpg, 6,9kBEin schöner Brauch ist es, wenn nach der Trauung vor der Kirche weiße Tauben fliegengelassen werden, das soll Glück bringen. Kurz vor dem Öffnen der Käfige kann noch jemand aus der Verwandtschaft oder dem Freundeskreis ein passendes Gedicht vorlesen.
FESTmacher vermittelt Ihnen gern weiße Hochzeitstauben in den Regionen Leipzig, Chemnitz und Dresden.

Das Baumstammsägen
Ein Baumstamm wird nach der Trauung aufgebaut (meist vor dem Standesamt) und das Brautpaar muß gemeinsam den Stamm durchsägen (Ziehsäge). Der Brauch ist als Vorbereitung für die Ehe zu verstehen, in der das Brautpaar einige Hindernisse zu überwinden haben wird und soll zeigen, wie gut das Brautpaar zusammenarbeiten kann. Ehe aus dem Weg geräumt sind.
FESTmacher besorgt Ihnen gern das nötige Material und Werkzeug.

Der Brautstrauß
brautstrauss.jpg, 4,8kBTraditionell ist es die Aufgabe des Bräutigams, den Brautstrauß zu besorgen. Diesen überreicht er dann vor oder in der Kirche seiner Braut. Zum Ende der Feier existiert der Brauch des Brautstraußwerfens. Es versammeln sich alle unverheirateten Frauen hinter der Braut. Diese wirft den Brautstrauß blind in die Menge. Wer den Strauß fängt, soll die nächste Braut werden.

Über die Schwelle tragen
Der Ehemann trägt seine frisch an getraute Ehefrau über die Schwelle ihrer gemeinsamen Wohnung, damit ihr die bösen Geister, die überall lauern, nichts anhaben können. Das "über die Schwelle tragen" besitzt auch eine andere symbolische Bedeutung: Hinter dieser Schwelle beginnt nun ein gemeinsames neues Leben.

Flitterwochen oder auch "Honeymoon"
Der Ausdruck "Honeymoon" für die Hochzeitsreise kommt von der englischen Tradition, nach der die Braut nach der Hochzeit einen Monat lang Met (Honigwein) trank, um ihre Fruchtbarkeit zu steigern und um einen Jungen zu gebären.



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