Irgendwann in der Karriere trifft es jeden – eine Firmenfeier steht an und man wurde zum glorreichen Redner auserkoren.
Unser Rezepttipp:
- Vorbereitung ist alles! Denken Sie frühzeitig über die Zutaten nach: Was wollen Sie in welchem Zeitrahmen ausdrücken?
- Appetithäppchen! Der gelungene Einstieg sollte spritzig sein und zum Zuhören animieren.
- Eine große Prise Sicherheit! Beginnen Sie niemals damit, wie ungewohnt es für Sie ist, eine Rede zu halten. So suggerieren Sie Unprofessionalität.
- Übung macht den Meisterkoch! Kochen Sie das Süppchen ruhig schon ein paar Mal vorher kräftig auf, bevor es serviert wird. Üben Sie am besten vor dem Spiegel.
- In der Kürze liegt die Würze! Sie sollten weder große, noch viele Worte haben – die richtigen müssen es sein. Halten Sie die Rede so kurz wie möglich, aber nur so lang wie nötig.
- Pikant würzen! Würzen sie Ihr Süppchen mit ein paar witzigen Anekdoten aus der Firma oder einigen wirklich amüsanten (!) Gags.
- Kunstpausen! Lassen Sie das Süppchen ein paar Sekunden ruhen. So unterstreichen Sie Ihre Botschaft zusätzlich.
- Fast Food ist ungesund! Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie benötigen, denn die größte Sünde beim Reden halten ist es, aufgrund von Nervosität, zu schnell zu sprechen.
- Aufgewärmt! Verwenden Sie keine Standardphrasen. Das wirkt abgedroschen und nicht wirklich originell.
- Klar wie Kloßbrühe! Das Auditorium erinnert sich nur an wenige Fakten Ihrer Rede. Kommunizieren sie klar und deutlich Ihre Kernbotschaft und wiederholen Sie diese mehrmals.
- Abgespeckt! Lassen sie überflüssigen Kalorien weg. Ihre Rede ist weder Buchstabensuppe, Zahlenlabskaus noch Fakteneintopf.
- Bandnudeln! Verstricken sie sich nicht in kleinen Details und verwenden Sie überwiegend kurze Sätze.
- Hausmannskost statt Molekularküche! Veranschaulichen Sie Abstraktes und vermeiden Sie Fremdwörter.
- Niemanden in die Suppe spucken! Machen Sie sich niemals über andere lustig außer über sich selbst.
- Dessert! Das Beste zum Schluss. Kündigen Sie das Ende an. So gewinnen Sie noch einmal die Aufmerksamkeit Ihrer Zuhörer.
- Lob an den Küchenchef! – Und Dank an das Auditorium. Vergessen Sie nie sich zu bedanken.
Buon Appetito, es ist angerichtet.

Die schönste Erinnerung an eine Hochzeit sind die Fotos vom Brautpaar und den Gästen. Erst seit 1920 gibt es Hochzeitsfotos. Da das Fotografieren in den 20er Jahren aufwändig und teuer war, entstanden viele gestellte Fotos. Das bedeutet, dass viele Aufnahmen von Brautpaaren erst Jahre nach der eigentlichen Hochzeit gemacht wurden. Oft reisten junge Fotografen mit Hochzeitskleidern durch das Land und lichteten Ehepaare ab, die schon vor langer Zeit geheiratet hatten.

Der Polterabend ist der wohl älteste noch gelebte Hochzeitsbrauch, denn er entstand schon zu vorchristlicher Zeit. Dieses Ritual entwickelte sich aus dem Volksglauben, dass Scherben Glück bringen, und diente dazu, böse Geister und Dämonen zu vertreiben. In Deutschland versteht man unter einem Polterabend eine Feier, um dem Paar ein gutes Gelingen in der Ehe zu wünschen. Dabei wird Porzellan und Steingut auf dem Boden zerbrochen. In Österreich, der Schweiz und in Dänemark dagegen bezeichnet der Ausdruck Polterabend meist den ausgelassenen Abschied vom Ledig-Sein, der in Deutschland unter dem Begriff Junggesellenabschied bekannt ist.
Nach dem Motto: „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ sollten Sie auch bei der Planung Ihrer Firmenweihnachtsfeier im Großraum Leipzig oder Chemnitz vorgehen. Denn wenn Sie Ihre Weihnachtsfeier nicht in den eigenen Firmenräumen feiern wollen oder können, sollten Sie spätestens im Juni/Juli mit der Suche nach einer geeigneten Location beginnen. Da die meisten Betriebsfeiern an einem Donnerstag oder Freitag stattfinden, stehen nicht viele geeignete Termine im Dezember für die Weihnachtsfeier zur Auswahl und so kann der ideale Veranstaltungsort am gewünschten Veranstaltungsdatum schnell ausgebucht sein.
Seit Menschen heiraten gibt es Sitten, Rituale und Bräuche. Den Ursprung der verschiedenen Bräuche rund um das Heiraten kann man in zwei Hauptteile unterteilen. Zum einen gibt es die germanischen (heidnische) Bräuche, in denen es größtenteils darum geht, böse Geister zu vertreiben. Zum anderen liegt der Ursprung in kirchlichen Ritualen, dabei geht es darum, die christliche Ehe zu leiten. Kirchliche Bräuche haben oft eine träumerische und sentimentale Wirkung und sorgen manchmal für feuchte Augen.